Von der Medizingeschichte bis zu Klapperschlangen

Profil „Natur und Gesundheit“ erlebt spannende Projektwoche.

Wir, das Profil 3 (Natur & Gesundheit) unternahmen in der Projektwoche, die vom 10.10. bis zum 14.10.2016 ging, mehrere Ausflüge. Zum einen waren wir klettern, besuchten das Medizinhistorische Museum und einen Science-Slam, machten einen Entspannungstag und zum anderen waren wir im Tropen-Aquarium- Hagenbeck und haben uns über die Themen Drogen und Sucht informiert.

Der Klettertag (Montag) war ein spannender Tag in luftiger Höhe. Der Kletterwald in Farmsen besitzt sieben Parcours, die sich in der  Schwierigkeit immer steigern und natürlich höher werden, der höchste Parcour hat eine Höhe von elf Metern und erfordert viel Kraft. Anfangs muss man erst einer der zwei Einsteigerrouten durchlaufen, bevor man in die Höhe geht. Das Ende jeder Route ist gleich – Ohne den Flying-Fox zu überwinden, kommt man da nicht runter.

Am Dienstag trafen wir uns einmal am Vormittag im Medizinhistorischen Museum des UKEs und am Abend nochmal für den Science-Slam (im Übel & Gefährlich). Im Museum durften wir mehrere Informationen und Moulagen über Krankheiten wie zum Beispiel Syphilis und Cholera hören und sehen, wurden in den alten Obduktionssaal gebeten, der bis 2006 noch aktiv war. Die Veranstaltung am Abend im Übel & Gefährlich war die Verleihung des Goldenen Bretts‘. Es stellten u.a. drei „Bullshit-Slamer“ ihre Pseudowissenschaften vor, die wir als Publikum mit Punkten von Null bis Zehn bewerteten.
Am Mittwoch, dem Stressabbau-Tag, der in der Schule im Klassenraum stattfand, haben wir versucht den ganzen Schulstress abzubauen und unsere innere Balance zu finden. Wir tranken Tee, hörten einer Traumreise zu, machten ein paar Yogaübungen und lernten Atemtechniken kennen, um für die anstehenden Alltagsanforderungen gut gewappnet zu sein.

Am Donnerstag waren wir auch in der Schule und bildeten eine Positionslinie zu verschiedenen Szenarien, die mit dem Einfluss von Alkohol zu tun hatten. Auch recherchierten wir über Suchtwirkung und Einflüsse auf das Gehirn.

Am Freitag durften wir dann auf unserem Rundgang im Tropen-Aquarium Tiere aus der Tropenwelt, der Höhlenwelt und der Unterwasserwelt begutachten. Bei unserer Führung durch die Zooschule bekamen wir viele nützliche und interessante Informationen über die Tiere der drei Welten. Auf dem Weg durch die Räume begegneten uns viele Tiere, wie zum Beispiel Fledermäuse, Schlangen, Kattas, und wir durften Original-Exponate wie das Endstück einer Klapperschlange selbst in die Hand nehmen.

Patricia Martin und Nils Beckmann

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