Sag ja zum Lehrerberuf!

Unsere Schüler beim Schülercampus 2018.

Wir nahmen dieses Jahr beim Schülercampus 2018 des Hamburger Netzwerks „Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“ mit 28 weiteren Schülerinnen und Schülern aus Hamburg und Schleswig-Holstein“ teil. Das dreitägige Seminar bestand aus zwei Modulen, einmal aus der Modulphase 1, in dem wir uns im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg aufhielten und aus der Modulphase 2, in der wir an verschiedenen Schulen hospitierten und uns am Ende wieder für die Reflexion im Landesinstitut trafen. Das Seminar wurde von Anh Thi Do-Kavka, Landeskoordinatorin des Hamburger Netzwerkes „Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte“ und Lehrerin an der Ilse-Löwenstein-Schule, Hamburg und von Melek Frank, Landeskoordinatorin Schülercampus 2018 für Schleswig-Holstein und Lehrerin an der Stormarnschule in Ahrensburg, Schleswig Holstein geleitet.

Am ersten Tag beschäftigen wir uns mit der Frage „Wie wird man Lehrkraft?“. Danach fanden Info-Parcours zu verschiedenen Universitäten statt, in der wir die Vor-und Nachteile der Universitäten herausfanden. Darauffolgend berichteten uns Lehramtsstudierende über ihre bisherigen Wege und Erfahrungen. Dann kamen wir zur eigentlichen Frage „Der Migrant/die Migrantin vom Dienst?! – Warum brauchen wir mehr Lehrkräfte mit Migrationsgeschichte?“. Als wir versucht haben, die Frage zu beantworten, haben wir alle mehr positive Argumente gehabt, als negative. Am Ende des Tages fanden Tischgespräche, im Restaurant, mit Lehrkräften mit Migrationsgeschichte statt.

Am zweiten Tag haben wir alles über den Vorbereitungsdienst erfahren. Nach dem Mittagessen fanden Info-Parcours zu verschiedenen Schulformen statt und dabei sahen wir viele Unterschiede. Nebenbei durften wir jederzeit unsere Fragen stellen, die wir hatten. Am Ende des Tages haben wir unsere Hospitationen für den nächsten Tag vorbereitet. Dazu wurden jeweils zwei Schüler in eine Schule eingeteilt, sei es in Hamburg oder in Schleswig-Holstein.

Am dritten Tag mussten wir schon alle sehr früh in den Schulen sein. Wir haben uns den Unterricht aus der Lehrersicht angeschaut und fanden es am Ende sehr schön, dass wir so eine Erfahrung machen konnten.

Ich war auf einem Gymnasium in Schleswig-Holstein und habe an einem Tag 4 verschiedene Klassenstufen aus der Lehrersicht gesehen. Ich fand die Erfahrung auf jeden Fall sehr gut, ich konnte an diesem Tag vieles sehen. (Samane Nabizade)

Ich war in einer Grundschule und war nur in einer gemischten 1./2. Klasse. Die Erfahrung die ich dort gemacht habe, war sehr gut. Ich durfte sogar in Kleingruppen mit den Kindern zusammenarbeiten. (Arslan Khokhar)

Nach den Hospitationen bekamen wir alle eine Teilnehmerurkunde im Landesinstitut. Am Ende können wir sagen, dass uns das Seminar nochmal den Lehrerberuf nähergebracht hat und wir vieles Neues erfahren konnten. Außerdem lernten wir neue Schüler und Lehrer kennen mit denen wir uns vernetzt haben.

Das Seminar hat mir nochmal gezeigt, dass der Lehrerberuf genau das Richtige für mich ist. Nach dem Abitur werde ich auf jeden Fall Lehramt studieren. (Arslan Khokhar)

Auf diesem Weg möchten wir uns nochmal bei Anh Thi Do-Kavka und Melek Frank bedanken, dass sie uns drei sehr schöne und informative Tage angeboten haben.

Samane Nabizade & Arslan Khokhar

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