NCL macht Schule

Der DNA auf der Spur - wer ist erkrankt?

Im Rahmen einer Lernpartnerschaft arbeiten wir, das Profil 3 („Natur und Gesundheit“), zur Zeit mit der NCL- Stiftung zusammen. Am 8. November trafen wir uns zu einem Diagnostik-Modul im Labor. Durch eine Referentin wussten wir schon einiges über NCL und wollten nun Verfahren kennenlernen, um die Krankheit NCL zu diagnostizieren.

Erstmal hieß es Laborkittel anziehen und die Laborgeräte kennen- und bedienen lernen. Nach einer kurzen Pipettierübung ging es auch schon mit dem Ansatz der „Polymerasekettenreaktion“, kurz PCR, los Wir führten nun eine genetische Untersuchung einer DNA hinsichtlich einer NCL-Mutation von einer fiktiven Familie durch. Jeder Schüler untersuchte die DNA eines Familienmitgliedes. Nun hieß es die DNA seiner Person mithilfe des Thermocyclers exponentiell zu vervielfältigen. Gleichzeitig begannen wir mit dem Gießen der Agarose-Gele, die man für die spätere Gel-Elektrophorese braucht. Mit diesem Verfahren lassen sich DNA-Moleküle voneinander trennen und sichtbar machen. Da Moleküle unterschiedlich geladen sind, wandern sie während der Gelelektrophorese innerhalb des Gels, da dieses unter Strom mit einem positiven und negativen Pol steht. Danach wurde eine Färbemethode von der Laborantin angewendet und das Ergebnis durch einen Beamer wieder gegeben. So konnten wir auswerten, wer in der Familie erkrankt ist oder ein Träger der Krankheit ist.

Julius Timm

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