Chancen

Wir sind die Klasse Vsd und hatten vom 10.10.- 14.10.16 eine Projektwoche in der Schule (statt einer Klassenreise). Sinn der Projektwoche war es, dass wir uns als Jahrgang 11 besser kennen lernen sollten. Durch einen Spieletage, Ausflüge sowie Klassenunterricht hatten wir die Chance, Mitschüler in unterschiedlichen Situationen zu erleben.

Die Projektwoche bestand aus 5 Tagen, an denen wir jeweils verschiedene Themen hatten. Sie startete mit einem ´Spieletag´: Wir bekamen unterschiedliche, teils ungewöhnliche Aufgaben gestellt, die uns teils ordentlich herausforderten: Alle Jungs des Jahrgangs mussten als Erstes ein Rugby-Ritual einstudieren: den Haka-Tanz. Zunächst gab es lange Gesichter, weil viele es besonders peinlich fanden, das anschließend vor dem gesamten Jahrgang aufzuführen. Doch dann nahmen die Jungs die Herausforderung an. Sie stampften und schrien so laut, dass das Gebäude wackelte und waren bei der Aufführung mit Abstand die Besten, was Synchronität anging. Auch die Mädchen schafften es, ihre Aufgabe zu meistern und studierten eine gelungene Cheerleading-Choreographie ein.
Danach kamen die Kleinspiele dran, hier war die Motivation wesentlich höher, da sich alle besonders auf „Blindenfußball“ freuten. Dieses Spiel war ein voller Erfolg.

Am Dienstag war dann der Englischtag an der Reihe. An dem Tag gingen wir ins Englische Theater, um uns das Stück „ Orphans“ anzuschauen. Nachdem wir in der Schule eine Zusammenfassung des Stückes durchgelesen hatten, fuhren wir mit unserer Nachbarklasse ins „English Theatre of Hamburg“. Das Theaterstück gefiel uns im Großen und Ganzen sehr gut. Es war ein sehr authentisches und gut geschauspielertes Stück, leider war das Ende ziemlich voraussehbar.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug in die Zentralbibliothek an. Neben einer Bibliotheksführung sollten wir vor Ort zu unseren Referatsthemen in Deutsch passende Bücher suchen. Das freie Arbeiten und Herumstöbern war hierbei das Highlight des Tages.

Am Donnerstag hatten wir dann den Mathetag. An dem Tag waren wir im Computerraum und lernten, wie man Graphen in ein Koordinatensystem einzeichnet. Dieser Tag war hilfreich, dennoch hätte man noch Mathe-Spiele spielen können, um mehr miteinander zu agieren.

Freitag hatten wir die Aufgabe, unsere Präsentationen über Literaturepochen vorzutragen. An den Präsentationen hatten wir in den vorherigen Deutschstunden gearbeitet. Dieser Projekttag kam somit sehr gelegen, da die Präsentationen sonst über Wochen den Deutschunterricht in Anspruch genommen hätten. Im Anschluss an die Präsentationen folgte noch eine Feedback-Runde. Dies war für die Klasse der hilfreichste Tag.

Insgesamt war die Projektwoche ein fairer Ausgleich dafür, dass es in diesem Jahr keine Klassenreise gab. Die Projekttage waren alle gut ausgewählt und haben Spaß gemacht. Zu kritisieren ist eigentlich nur, dass wir an dem Spieletag mehr vorgeschlagene Spiele der Schüler hätten spielen können und auch an den anderen Tagen wären klasseninterne Spiele eine nette Auflockerung zwischendurch gewesen. Abschließend kann man sagen, dass die Projektwoche erfolgreich war und auch für das kommende Jahr zu empfehlen ist.

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